Dienstag, 21. Juni 2016
365 Tage online!!!


Kaum zu glauben, wie schnell das letzte Jahr vorbeigeflogen ist. Mein Ziel, den Blog ein Jahr zu führen, habe ich damit gefühlt schneller erreicht als erwartet. Ich hoffe, meine werten LeserInnen waren mit meinen Texten und meiner Auswahl zufrieden :)
Ein riesengroßes DANKESCHÖN an alle, die meinen Blog so lange begleitet haben!

Für das nächste Jahr habe ich zwar vor weiter zu bloggen, aber ich mache mir weniger Druck, wirklich alle zwei Wochen etwas zu posten. Auf mich kommt die Abschlussklasse zu und da werde ich viel anderweitig beschäftigt sein. Leider.
Noch gut ein Monat Schule und dann sind erstmal die lang ersehnten Ferien. Daher werde ich wohl doch noch Zeit zum Lesen finden. Keine Angst ;-)

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr Bücherblicke. Vielleicht habt ihr ja Geheimtipps für den Sommer???

Liebe Grüße
Freja



Donnerstag, 9. Juni 2016
Alles wird gut

„Alles wird gut. Auch die Angst und die Wut werden leise auf der Reise, die nicht endet, bis es sich wendet. Alles wird gut. Alles wird gut“

ein Zitat von Isabel Abdei aus "Imago"

Puuuh. Geschafft! Die letzten Tage waren vollgepackt mit Terminen, Freizeitstress, Lerneinheiten und so gut wie keiner Auszeit. Da hilft es manchmal einen Spruch im Kopf zu haben, der einen nicht aufgeben lässt. Dieses Zitat (Teil eines wunderbar-ungewöhnlichen Gedichts) habe ich schon lange als Mantra, wenn ich in Stresssituationen gerate. Es hilft mir, einen klaren Kopf zu bewahren und nicht die Nerven wegzuschmeißen. Und in den meisten Fällen hat es sich bisher bewahrheitet. Es ist tatsächlich alles gut ausgegangen. Ich habe jetzt meinen Führerschein in der Tasche :)

Habt ihr auch einen Spruch, der euch in bestimmten Situationen hilft?

Liebe Grüße
Eure Freja



Mittwoch, 25. Mai 2016
Elf Tage in Berlin - Håkan Nesser
Ein Roman der Realität, Fiktion und Absurdität unter einen Hut bringt.

Inhalt
Arne Murberg ist um die dreißig als sein Vater ihm im Sterbebett gesteht, dass seine Mutter nicht gestorben, sondern mit einem anderen Mann durchgebrannt ist, als Arne ein Jahr alt war. Als letzten Wunsch bittet der Vater ihn, seine Mutter in Berlin zu suchen und ihr ein mysteriöses Kästchen zu geben.
Eine absurde Idee, finden auch Tante Polly und Onkel Lennart, wo Arne doch nicht einmal das Einmaleins beherrscht. Durch einen Badeunfall im Kindesalter wurden große Teile seiner geistigen Fähigkeiten eingeschränkt. Dennoch, einen letzten Willen kann man nicht verweigern und so fliegt Arne ein halbes Jahr später allein nach Berlin.
Dort läuft allerdings längst nicht alles nach Plan und Arne trifft einen merkwürdigen Mann, der ihn durch Hypnose in ein lang vergangenes Jahrhundert versetzt. Dort muss er ein Mädchen vor dem Tod am Scheiterhaufen retten. Zum Glück kommt ihm zurück im Jahr 2015 eine junge Frau zur Hilfe. Gemeinsam versuchen sie, die Wirrungen zu lösen und Arne bemerkt, dass er gar nicht so blöd ist, wie ihn alle immer glauben lassen wollen.

Meine Meinung
Die Geschichte punktet vor allem mit ihrem Erzählstil. Schöne aber auch schlichte Beschreibung machen es zu einem angenehmen Leseerlebnis. Trotz Skurilität bleiben die Figuren und damit auch die Handlung fesselnd. Immer wieder werden kleinere Spannungsbögen gespannt und so wird einem als Leser nicht langweilig. Trotzdem muss ich kritisieren, dass die Geschichte doch immer surrealer wird und man manches dem Autor einfach nicht abnehmen kann. Den Hauptcharakter Arne fand ich dennoch sehr gelungen. Seine Gedankengänge sind gut nachvollziehbar und es ist ein Leichtes ihn gleich ins Herz zu schließen.
Fazit: 3 von 5 Sternen

Daten zum Buch
Autor: Håkan Nesser
Seitenzahl: 381
Verlag: btb Verlag
Erscheinungsdatum: 9. November 2015
Originaltitel: Elva dagar i Berlin